Behindertensession 2026

Ihr sprecht über uns – nicht mit uns


Genau deshalb braucht es die Behindertensession.


Nicht als Symbol. Sondern weil Menschen mit Behinderungen in politischen Entscheidungen endlich selbst mitreden müssen.


Wieso es die Session braucht

In der Schweiz wird viel über Inklusion gesprochen.

Aber zu oft wird über Menschen mit Behinderungen entschieden, ohne dass sie wirklich beteiligt sind.

Die letzten Jahre zeigen das deutlich:
– Diskussionen über Leistungen statt echte Teilhabe
– Hürden im Alltag statt gelebte Inklusion
– Systeme, die zuerst prüfen, statt zuerst vertrauen

Ich muss zum Beispiel nachweisen, dass ich Autismus habe, um Unterstützung zu bekommen.

Das hat Gründe, klar.

Aber es zeigt auch, wie das System denkt:
zuerst Zweifel, dann Unterstützung.

Eine einfache Frage dazu:
Muss jemand ohne Einschränkung nachweisen, dass er „normal“ ist?


Wieso ich kandidiere

Ich will dort nicht einfach „meine Geschichte“ erzählen.
Ich will sichtbar machen, wo politische Entscheidungen im Alltag scheitern:
bei Teilhabe, bei Bürokratie, bei Vertrauen und bei echter Mitsprache.


So kannst Du mich wählen

So kannst du abstimmen:

  1. Öffne die Wahlseite von Pro Infirmis.
  2. Suche nach: Urs Berger
  3. Öffne mein Profil.
  4. Gib deine Stimme ab.

Jede Person darf 3 Stimmen abgeben.
Nutze sie bewusst.


Zu meinem Blog

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